Für Dich

Für dich, für mich, für alle ist Jesus am Kreuz gestorben. Das ist die Botschaft des Karfreitag.

Ein italienischer Priester hat vor einigen Tagen sein Beatmungsgerät einem anderen Patienten freiwillig überlassen. Er hat so sein Leben für einen anderen gegeben.

Der italienische Priester konnte sein Leben nur für einen einzelnen geben.  Jesus kann es uns allen anbieten.

Das ist das große Angebot, das Gott uns in Jesus an Karfreitag macht.

Der Apostel Paulus schreibt in seinem 2.Brief an die Korinther Kapitel 5:

„Jesus ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort  nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.“

Zur Wahrheit gehört, dass wir alle in dieser Gefahr immer wieder stehen, nur  uns selbst zu leben.

Es wurde in diesen Tagen von vielen Christen betont, dass die Coronapandemie keine Strafe Gottes sei. Es stimmt:  Gott will nicht unseren Tod, sondern er bietet uns das Leben an.

Immer wieder hat er deshalb  in der Geschichte die Menschen zur Umkehr zum Leben in der Verbindung mit ihm gerufen. Manchmal geschah das gerade auch in Krisenzeiten.

Strafen  können wir uns als Menschen allerdings selber, wenn wir diesen Ruf zu ihm, zu unserem Schöpfer zurück ablehnen, uns selbst von der Quelle des Lebens abschneiden, uns freiwillig von ihm isolieren.

Gott lädt uns am Karfreitag ein, dass wir nicht in einer unnötigen, freiwilligen Selbstisolation bleiben, sondern uns zu einem Leben in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes rufen lassen.