Ausstellung "Salvator Dali: Bilder zur Bibel"

Herzliche Einladung zur Ausstellung "Salvador Dali: Bilder zur Bibel" !

Ort: Ev.Christuskirche Viechtach

Zeit: 18.Mai bis 6.Juni 2018

Vernissage:  Freitag, 18.Mai, 19.30 Uhr mit Vortrag von Dr. Herbert Specht, Musik und Imbiß

Öffnungszeiten: täglich ab 19.Mai 15-19 Uhr und nach Vereinbarung

Weitere Informationen:

Salvador Dali ist ein Künstler von Weltrang. Weniger bekannt sind seine 1964-65 gemalten Bilder zur Bibel. Dali war 60, als er diese Bilder gemalt hat – also auf der Höhe seines künstlerischen Schaffens. Was mich am meisten erstaunt: Dali ist nicht nur ein genialer Künstler, sondern auch ein tiefsinniger Bibelausleger. Auf dem  Titelbild der Ausstellung ( siehe oben) kann man die Ehebrecherin aus Johannes 8 erkennen. Männer hatten sie zu Jesus gebracht: „Sie ist beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt worden. Im Gesetz hat Mose uns vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen.“ Jesus aber schreibt auf den Boden, und sagt: „Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie.“ Wir wissen: Keiner warf einen Stein auf sie. Die Sünderin wird gerettet. Sie liegt da, erlöst, kann kaum fassen, was ihr geschah. Der Regenbogen kündet von Gottes Treue zu den Menschen, obwohl sie Sünder sind. - Dali aber denkt weiter. Wurden die Steine einfach weggelegt? Rechts neben der Frau, unter dem Kreuz: Eine Krippenszene. Josef und Maria neigen sich zur Krippe. Die Krippe aber ist nicht mehr zu sehen. Stattdessen sieht man einen großen braunen Stein. Die Steine wurden auf Jesus geworfen! So geschieht Rechtfertigung des Sünders: Dass der Retter die Steine abbekommt!

Dali fragte bei einem anderen Bild seine Frau Gala: „Sag mal, wie schnell wird man dieses Bild wieder vergessen haben?“ Gala sagte zu ihm: „Wer dieses Bild gesehen hat, wird es nie mehr vergessen!“ So ähnlich geht es mir bei diesem und vielen anderen seiner Bilder zur Bibel. Ich werde sie nie mehr vergessen. Wenn es bei Ihnen auch nur drei oder fünf Bilder sind, die Sie nie mehr vergessen werden – dann hat es sich allemal gelohnt, diese Ausstellung zu besuchen.

Herbert Specht